Phasmophobia

The fear of ghosts in many human cultures is based on beliefs that some ghosts may be malevolent towards people and dangerous (within the range of all possible attitudes, including mischievous, benign, indifferent, etc.). It is related to fear of the dark.

The fear of ghosts is sometimes referred to as phasmophobia and erroneously spectrophobia, the latter being an established term for fear of mirrors and one’s own body.

Wikipedia

Angst vor Geistern sollte man aber in dem Job, dem man im Spiel Phasmophobia nachgeht nicht haben. Insgesamt ist das Spiel nichts für schwache Nerven, denn dort müssen wir uns den paranormalen Wesen und unseren Ängsten stellen.

Vorab möchte ich hier direkt erwähnen, dass sich Phasmophobia noch im Early Access befindet. Es gibt noch einige Baustellen und Bugs, die ich teilweise erwähnen werde. Diese sollen hier aber nicht negativ bewertet werden, da sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet und noch einige Verbesserungen und Veränderungen durchlaufen wird.

Was ist Phasmophobia

Über den Begriff selbst muss ich glaube ich nichts mehr sagen. Bei dem Spiel handelt es sich um ein Psycho-Horror-Spiel und wird im Online-Koop mit bis zu vier Personen gespielt.

Phasmophobia Van

Die Hauptaufgabe jeder Runde ist es herauszufinden, mit welchem Geist man es vor Ort zu tun hat. Um dies zu bewerkstelligen stehen diverse Hilfsmittel zur Verfügung. Zum Beispiel gibt es ein Buch, in das man Geister hineinschreiben lassen kann, ein Thermometer, ein Fotoapparat oder sogar eine Geisterbox, mit der man sich mit einem Geist unterhalten kann.
Zusätzlich zur Hauptaufgabe kommen noch drei weitere Zusatzaufträge, die sich von Mission zu Mission ändern können. Hat man eine Mission abgeschlossen, verdient man Geld, mit dem man sich weitere Hilfsmittel für die nächste Mission kaufen kann. Aber Achtung: stirbt man in einer Runde, gehen alle Items verloren, die man mitgenommen hat.

Zurzeit gibt es 10 Arten von Geistern. Jeder Geist hat Stärken und Schwächen, die in einem Buch zusammengefasst sind. Mit den Beschreibungen in diesem Buch und den Beweisen, die man in jeder Runde sammelt, muss man feststellen um welchen Geist es sich handelt.

Insgesamt kann jeder nur 3 Gegenstände mitnehmen. Man sollte sich also bevor man losgeht absprechen, wer welches Hilfsmittel mitnimmt und wer welchen Part bei der Geisterjagd übernimmt. Es ist also ein Vorteil mit mehreren Personen auf die Jagd zu gehen, da man ansonsten immer wieder zurück muss, um neues Equipment zu holen.

Die Missionen/Karten

Phasmophobia Buch

Derzeit gibt es noch nicht viele Karten/Missionen die man spielen kann. Es gibt ein paar kleine Maps in Form von Farmhäusern oder Stadtvillen. Zusätzlich gibt es als mittelgroße Karte eine Highschool und als große Karte eine Irrenanstalt.
Die kleinen Karten lassen sich ganz gut zu dritt oder zu viert spielen. Ab der mittelgroßen Karte bekommt man aber schon Probleme. Denn je länger man sich im Gebäude aufhält, um so mehr sinkt die geistige Gesundheit des Spielers. Je niedriger diese ist, desto eher tötet der Geist. Selbst als Gruppe, die sich aufgeteilt hat, um schneller vorwärts zu kommen, hatten wir große Schwierigkeiten den Geist in der Irrenanstalt ausfindig zu machen.

Als Nachteil sehe ich im Moment die Abwechslung der Karten und der Missionen. Es gibt im Moment noch sehr wenig Karten, die sich auch noch teilweise sehr ähneln. Man kennt sie schnell alle in- uns auswendig. Zudem variieren die Missionen noch zu wenig.

Der Sprachchat

Im Spiel wurde berücksichtigt, dass die Lautstärke der Mitspieler variiert je nachdem wie weit sie entfernt sind. Stehen sie dicht beieinander kann man sich problemlos unterhalten. Ist man aber in einem ganz anderen Raum vom Haus, versteht man sich nicht mehr. Hier hilft dann nur das Funkgerät, welches man bei sich trägt. Ebenso kann man einen Spieler, der vom Geist getötet wurde gar nicht mehr hören.

Phasmophobia inGame

Am interessantesten finde ich aber, dass die Geister auf das Gesprochene reagieren. Sagt man zum Beispiel den Namen des Geistes, so reizt man ihn. Man kann ihn aber auch zu Handlungen auffordern: „Gib uns ein Zeichen“, „Schreib ins Buch“, „Wo bist du“ sind in paar von unzähligen Möglichkeiten dazu. Für einige Aktionen, wie z.B. „Sprich mit uns“, ist dann aber auch das Richtige Equipment notwendig.

Der Sprachchat war anfangs für uns das größte Manko im Spiel, denn wir haben ihn nicht zum laufen gebracht. Auch wenn das Spiel selbst sagte, es sei alles ok mit den Einstellungen, konnten wir uns gegenseitig einfach nicht hören. Hier haben viel Recherche, Windowseinstellungen und Probiererei endlich Abhilfe geschaffen. Nächstes Problem: klickt man sich aus dem Spiel raus (z.B. mit Windowstaste oder Alt+Tab), ist alles wieder zunichte gemacht.

Fazit

Ja, es gibt ein paar Fehler, die aber meiner Meinung nach nicht den Spielspaß dämpfen. Auf weitere Bugs, die wir gefunden haben, möchte ich jetzt auch nicht näher eingehen. Wie schon gesagt: wir befinden uns im Early Access.

Alles in Allem ist Phasmophobia bis jetzt sehr gelungen. Wir haben immer noch viel Spaß mit der Geistersuche, auch wenn die Varianz in Maps und Missionen noch fehlt. Ich denke aber, wenn die Entwickler noch fleißig weitermachen, dann kommt dabei am Ende ein geniales Horror-Koop-Spiel heraus. Für Leute, die sich gerne gruseln, ist es auf alle Fälle einen Blick wert.

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