Codenames

Codename Verpackung

Wollte nicht jeder schon einmal wie James Bond ein Geheimagent sein und die Welt vor dem ultimativen Bösewicht retten? Jetzt ist die Gelegenheit dazu. Nagut, vielleicht gibt es beim Spiel „Codenames“ nicht so viel Action und keinen Bösewicht, der die Weltherrschaft an sich reißen will, aber man muss zumindest die gegnerischen Agenten enttarnen. Und um dies zu erreichen, wird Grips und Teamwork benötigt.

Spielprinzip

Codenames Anleitung

Wie spielt man also das Spiel Codenames von Asmodee? Ziel ist es als erstes alle feindlichen Agenten zu enttarnen. Dafür werden zwei Teams gebildet. Jedes Team wählt einen Spieler zum Geheimdienstchef, die restlichen Spieler sind die Ermittler.

Die beiden Geheimdienstchefs sitzen zusammen auf einer Seite des Tisches, alle Ermittler sitzen ihnen gegenüber. Zwischen ihnen werden jetzt 25 Karten ausgelegt, auf denen jeweils ein Wort steht. Jede Karte kann entweder für einen Agenten aus dem eigenen oder dem gegnerischen Team stehen. Es können aber auch unbeteiligte Zuschauer oder sogar in Attentäter sein. Nur die Geheimdienstchefs können anhand einer Codekarte die Identität der Agenten und anderen Personen aufdecken.

Codenames Wortkarten

Pro Runde wird versucht so viele gegnerische Agenten zu enttarnen wie möglich. Dazu darf der „Chef“ des Teams, welches an der Reihe ist, einen Hinweis geben. Ein Hinweis darf immer nur aus einem Wort und einer Zahl bestehen. Das Wort sollte möglichst viele Wortkarten zusammenfassen, die das eigene Team aufdecken soll. Die Zahl gibt an wie viele Wortkarten mit dem gegebenen Hinweis aufgedeckt werden sollen. Raten die Ermittler falsch, ist direkt das andere Team dran. Wird der Attentäter aufgedeckt, hat man das Spiel sofort verloren.

Spielerzahl

Ich möchte noch einmal explizit auf die Spielerzahl eingehen. Denn auch wenn man das Spiel nur zu zweit oder zu dritt spielen kann, geht der Spaß dann doch etwas verloren. Man spielt dann in Varianten, in denen es z.B. nur ein Team gibt. Man hat also keinen direkten Gegner mehr.

Meiner Meinung nach hat es am meisten Spaß gemacht, wenn man in zwei Teams spielt und in jedem Team mindestens zwei Ermittler sitzen, damit diese sich auch untereinander beraten können. Das heißt mir persönlich macht das Spiel am meisten Spaß, wenn man mit mindestens sechs Personen am Tisch sitzt.

Codenames Spielaufbau
Codenames Spiel

Fazit

Ich will ehrlich sein, dass ich mir etwas ganz anderes vorgestellt habe, als ich das Spiel zum ersten Mal sah. Ich kann gar nicht genau erklären, was ich eigentlich erwartet habe. Aber ich habe definitiv nicht an ein Spiel gedacht, in dem Wörter gefunden werden müssen.
Nach der ersten Überraschung über die Art des Spiels, kam die Zweite: es hat verdammt viel Spaß gemacht. Mittlerweile ist es auch fest in unsere Spielabende eingebaut. Das Spielen mit Wörtern ist hier sehr gut gelungen. Man muss gewaltig seinen Grips anstrengen, um die richtigen Wortkarten in einem Wort zusammenzufassen ohne dabei das Risiko einzugehen, dass die falschen Karten aufgedeckt werden. Man lernt zusätzlich auch noch viel über die Gedankengänge seiner Freunde, was durchaus hilfreich beim Spiel ist.

Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für Codenames.

PS: Bei uns hat das Spiel noch eine zweite Funktion bekommen, welche zusätzlich das Gehirn etwas fordert. Denn sobald neue Wortkarten auf dem Tisch liegen, versuchen alle am Tisch eine schlüssige Geschichte aus den auf dem Tisch liegenden Wörtern zu gestalten. Dabei kommen teilweise sehr lustige Geschichten zu standen, die zusätzlich die Stimmung in der Runde heben.

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