Die Rückkehr nach Hyrule

Im Blog Videospielgeschichten habe ich den Beitrag „Mein Augenblick des Glücks in Videospielen (Teil 4/8)“ gelesen. Dort gab es einen Abschnitt über „Zelda – Breath of the Wild“ (geschrieben von Max Oßberger). Und noch während ich las, wie begeistert der Autor von dem Spiel war, fing das Kribbeln in meinen Fingern wieder an. Es blieb mir also nur noch die Rückkehr nach Hyrule.

Zurück zum Anfang

Aber fangen wir mal ganz vorne an. Als das Spiel auf den Markt kam, hatte ich weder eine Switch noch eine Wii U. Ich las also voller Vorfreude die ersten Berichte über das Spiel und war plötzlich zwiegespalten. Einerseits war ich begeistert und hab mich riesig gefreut, dass endlich ein neuer Zelda Teil herauskommt – eines meiner Lieblingsspiele von Anfang an. Zum Anderen war ich auch etwas abgeschreckt, da das Spiel nicht aussah wie die klassischen Zelda Spiele, die ich bis dato gespielt habe. Die ganze Spielmechanik sah zum Beispiel komplett anders aus. Es gab so viele verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die bei häufiger Benutzung sogar kaputt gehen konnten und man musste Zutaten sammeln, um Essen oder Tränke herstellen zu können, damit man sich heilen konnte.

Ich kam also zu einem Punkt, an dem ich genau abgewägt habe mir für dieses Siel eine neue Konsole anzuschaffen. So stand ich oft im Elektronikmarkt meines Vertrauens vor den Konsolen und dem Spiel und habe überlegt … und überlegt … und überlegt … bis irgendwann meine Freundin so genervt davon war, dass sie mir quasi „befohlen“ hat alles zu kaufen. Was soll ich sagen, es war die beste „aufgezwungene“ Entscheidung, die je getroffen wurde.

Endlich Zeit zum spielen

Aber jeder kennt das Problem, jetzt mussten erst einmal die alltägliche Dinge erledigt werden, bis endlich Zeit zum spielen war. Als es dann aber endlich soweit war, hieß es die neu erworbene Switch auspacken, erkunden und endlich das Spiel starten. Jetzt habe ich Zeit in ein neues Abenteuer einzutauchen. Ich erhalte also als erstes den Shiekah-Stein und verlasse die Höhle in der ich aufgewacht bin. Und auch wenn man sich anfangs nur auf dem vergessenen Plateau aufhält und sich hier bewegen kann, bekommt man gleich einen Eindruck von der gigantischen freien Welt, die noch auf einen wartet. Und ja, ich meine in diesem Fall wirklich frei, denn ich hatte beim spielen nie das Gefühl, dass ich in irgendeiner Weise eingeschränkt in meinen Entscheidungen und Wegen war. Außer meine Kondition reichte nicht aus einen Berg hochzuklettern.

Jedes Mal, wenn ich seitdem das Spiel gestartet habe, verlor ich mich in den Weiten Hyrules und dieser wunderschön gestalteten Welt. Natürlich ist die Grafik mit den aktuellen Konsolen nicht vergleichbar, aber das muss sie auch nicht sein. Die Entwickler haben es geschafft der virtuellen Welt leben einzuhauchen und dem ganzen einen gewissen Flair zu geben. „Zelda – Breath of the Wild“ ist einfach schön!
Ab und zu habe ich auch einfach nur Zeit damit verbracht durch die Welt zu reisen, mir die Landschaften anzugucken und einfach nur entlegene Gebiete zu erkunden.

Der Punkt ist?

Jetzt habe ich eigentlich nur herumgeschwärmt, aber das sind eben meine Gedanken dazu, wenn ich an das Spiel zurück denke. Ich liebe es einfach, auch wenn es im eigentlichen Sinne für mich kein klassisches Zelda mehr ist, sondern etwas „Neues“. Und das ist auch der Beweis, dass sich Entwickler auch mal an etwas Neues wagen dürfen und nicht immer nur Altes wiederaufarbeiten müssen.
Und jetzt wird es aber Zeit endlich das Spiel von vorne anzufangen und sich wieder in eine andere Welt zu begeben.

So ganz nebenbei: Die Neuauflage von „Links Awakening“ habe ich leider noch nicht gespielt. Aber es steht auf meiner Liste. 😉

Zelda - Breath of the Wild Anfang
Die Rückkehr nach Hyrule
Die Rückkehr nach Hyrule Aussicht
Zelda - Breath of the Wild
Zelda - Breath of the Wild ingame
(Beitrag: Die Rückkehr nach Hyrule)
Zelda - Breath of the Wild ingame

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