Nintendo Switch (nach 1,5 Jahren Nutzung)

Die Nintendo Switch ist im März 2017 in Europa erschienen. Obwohl ich vom Konzept einer Hybridkonsole überzeugt war, war ich mir Anfangs noch nicht sicher, ob ich mir die Konsole anschaffen will. Schlussendlich habe ich mir dann ein paar Monate später doch eine gekauft.
Aber wie sieht es jetzt nach 1,5 Jahren aus?

Auch nach 1,5 Jahren bin ich immer noch begeistert von der Konsole. Besonders die Idee, die Konsole am Fernseher per Dockingstation oder Sie einfach als Handheld nutzen zu können, überzeugt am meisten. Ich kann meine Spiele also, auch wenn ich unterwegs bin, einfach weiter spielen.

Was kann die Switch?

Im Handheldmodus hat die Switch eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln, in der Dockingstation gibt es eine Full HD Auflösung (1920 x 1080). Man kann sich jetzt streiten, ob das für die heutige Zeit nicht zu wenig ist. Ich denke aber, dass es für die klassischen Spiele, die es so gibt, völlig ausreicht.

Die Akkulaufzeit für durchgängiges Spielen wird bei Nintendo mit ca. 3 Std angegeben (Referenz ist das Spiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“). Anfangs hatte ich Zweifel, ob das reichen würde. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass man selten so lange am Stück im Handheldmodus spielt, ohne irgendwann in die Nähe einer Steckdose zu kommen.

Ich muss auch sagen, dass die Leistung der Switch ausreicht. Ich habe bei noch keinem Spiel ein Ruckeln beobachten können. Auch Ladezeiten, die mich großartig nerven würden, habe ich noch nicht erlebt.
Die Switch kann zwar mit den aktuellen Konsolen nicht ganz mithalten, meiner Meinung nach muss sie das aber auch nicht, da sie eine eigene Sparte bedient.

Stört mich etwas an der Switch?

Kurz gesagt habe ich nur Kleinigkeiten feststellen können, die auch nicht großartig ins Gewicht fallen würden. Vorab muss aber gesagt sein, dass ich erstens sehr sorgsam mit meinen Geräten umgehe und ich zweitens kein Spieler bin, der online im Multiplayer spielt. Demnach kann ich dazu auch keine konkreten Aussagen machen.

  1. Der interne Speicher der Konsole ist relativ klein. Lädt man sich also viele Spiele aus dem Store herunter, so kommt man schnell an seine Grenzen. Hier ist man also fast immer auf eine zusätzliche Speicherkarte angewiesen.
  2. Die Joy-Controller sind sehr klein. Gerade, wenn man mit nur einem Controller in der Hand spielt, ist es manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Abhilfe schafft da der Pro-Controller.
  3. Die Slider für die Joy-Controller lassen sich auch verkehrt herum aufstecken. Das Problem dabei ist, dass man die beiden Teile, sollte es passiert sein, fast nicht mehr auseinander bekommt. Da hilft dann nur viel Kraft und Glück, dass nichts kaputt geht.

Mehspielermodus

Auch den klassischen Mehrspielermodus mit Splitscreen gibt es noch. Dieser macht auch immer noch wie gewohnt viel Spaß. Manchmal aber auch Feinde, mit einem Blick auf Mariokart ;-).
Der Multiplayer Splitscreen ist sowohl in der Dockingstation als auch im Handheldmodus nutzbar.
Allerdings bekommt der Spaßfaktor im Handheldmodus einen kleinen Dämpfer, da die Teilausschnitte für jeden einzelnen Spieler natürlich winzig klein werden.

Fazit

Meiner Meinung nach ist die Nintendo Switch eine super Konsole für Unterwegs und zu Hause. Trotz kleiner Schwächen ist sie rundum gelungen.

Die neue Version

Aktuell hat Nintendo eine neue Version der Switch auf den Markt gebracht. Was ist nun anders an dieser Version?
Ganz kurz zusammengefasst: Die Hardware wurde überarbeitet. Es wird ein aktualisierter Prozessor und effizienterer Arbeitsspeicher verbaut, was die Leistungsaufnahme der Switch deutlich reduziert und somit die Akkulaufzeit um rund das doppelte erhöht.

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